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Ed-ICT International Network: Studierende mit Behinderung, IKT, weiterführende Bildung/Hochschulbildung und Berufstätigkeit: auf der Suche nach neuen Lösungen

Dieses für drei Jahre von The Leverhulm Trust finanzierte Netzwerk wird gemeinsam organisiert von Jane Seale (The Open University, UK), Tali Heiman (Open University, Israel), Sheryl Burgstahler (University of Washington, US), Catherine Fichten (Dawson College, Canada) und Björn Fisseler (FernUniversität, Deutschland).

Der Schwerpunkt des Ed-ICT International Network liegt auf der Frage, welche Rolle Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) – einschließlich Computern, Assistiven Technologien, Onlinelernen und sozialen Netzwerken – bei der Entstehung oder Vermeidung von Benachteiligungen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen spielen oder spielen könnten. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Einsatz von IKT in der tertiären Bildung (weiterführenden Bildung, Hochschulbildung) und insbesondere die sozialen, emotionalen und bildungsbezogenen Auswirkungen.

Das Netzwerk untersucht zudem welche Rolle die Praktiken von Lehrkräften und anderen Akteuren bei der Vermittlung einer erfolgreichen und unterstützenden Beziehung zwischen Lernenden mit Behinderung und IKT spielen.

Arbeiten des Netzwerks:

  • Zusammenfassung und Vergleich der Forschungsergebnisse in den fünf beteiligten Ländern zur Frage der Beziehung zwischen Studierenden mit Behinderung, IKT und weiterführender Bildung/Hochschulbildung.
  • Entwurf theoretischer Erklärungen zu der Frage, warum IKT bislang noch nicht zur Reduktion von Diskriminierung, Benachteiligung und Exklusion geführt hat, anders als dies nach der Verabschiedung von Gesetzen zur Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung erwartet wurde.
  • Schaffung neuer Perspektiven zu möglichen künftigen Lösungen zur Frage wie IKT von Institutionen der weiterführenden Bildung/Hochschulbildung besser genutzt werden können, um die anhaltenden Probleme der Benachteiligung und Exklusion von Menschen mit Behinderung zu lösen.

Zur Erreichung dieser Ziele werden wir in den kommenden drei Jahren fünf internationale Tagungen zu folgenden Themen durchführen:

  1. Effektive Modelle und Rahmenkonzepte
  2. Perspektiven verschiedener Stakeholder
  3. Neue Entwicklungen
  4. Effektive Praktiven
  5. Neue Lösungsansätze

Zu jeder Tagung laden wir 20 lokale Akteure aus folgenden Gruppen ein:

  • Studierende mit Behinderungen
  • Lehrende, Professorinnen und Professoren
  • Expertinnen und Experten, tätig im Bereich der Unterstützungsdienste für Studierende mit Behinderung
  • Hochschuldidaktikerinnen und –didaktiker, Hochschulentwicklerinnen und –entwickler
  • Mitarbeitende von IT- und Medienzentren
  • Vertreterinnen und Vertreter aus dem digitalen Verlagswesen
  • Andere Interessierte, die sich für den Bildungserfolg von Studierenden mit Behinderung einsetzen
  • Leitungs- und Führungspersonal.